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ähnlich in mir war, eh ich zu schreiben
begann. Aber diesmal werde ic h geschrieben werden.
Ich bin der Eindruck, der sich verwandeln wird. Oh, es fehlt nur ein kleines,
und ich könnte
das alles begreifen und gutheißen. Nur ein Schritt, und mein tiefes Elend
würde Seligkeit
sein. Aber ich kann diesen Schritt nicht tun, ich bin gefallen und kann
mich nicht mehr
aufheben, weil ich zerbrochen bin. Ich habe ja immer noch geglaubt, es könnte
eine Hülfe
kommen. Da liegt es vor mir in meiner eigenen Schrift, was ich gebetet habe, Abend
für Abend.
Ich habe es mir aus den Büchern, in denen ich es fand, abgeschrieben,
damit es mir ganz
nahe wäre und aus meiner Hand entsprungen wie Eigenes. Un d ich will es
jetzt noch einmal schreiben, hier vor
meinem Tisch kniend will ich es schreiben; denn so habe
ich es länger, als wenn ich es lese, und jedes Wort dauert an un d hat Zeit
zu verhallen.
»Mécontent
de tous et mécontent de moi, je voudrais bien me racheter et menorgueillir
un peu dans le
silence et la solitude de la nuit. Âmes de ceux que jai aimés,
âmes de ceux que
jai chantés, fortifiez-moi, soutenez-moi, éloignez de moi le mensonge
et les vapeurs corruptrices
du monde; et vous, Seigneur mon Dieu! accordez-moi la grâce de produire
quelques beaux vers qui me prouvent
à moi-même que je ne suis pas le dernier des hommes,
que je ne suis pas inférieur à ceux que je méprise.«
»Die
Kinder loser und verachteter Leute, die die Geringsten im Lande waren. Nun
bin ich ihr Saitenspiel
worden und muß ihr Märlein sein.
sie haben über mich einen Weg gemacht
es war ihnen so leicht, mich zu beschädigen, daß sie keiner H ülfe
dazu durften.
nun aber geußet sich aus meine Seele über mich, und mich hat ergriffen
die elende Zeit.
Des Nachts wird
mein Gebein durchbohret allenthalben; und die mich jagen, legen sich
nicht schlafen.
Durch die Menge der Kraft werde ich
anders und anders gekleidet; und man gürtet mich damit
wie mit dem Loch meines Rocks
Meine
Eingeweide sieden und hören nicht auf; mich hat überfallen d ie elende
Zeit
Meine
Harfe ist eine Klage worden, und meine Pfeife ein Weinen.«
Der Arzt hat
mich nicht verstanden. Nichts. Es war ja auch schwer zu erzählen. Man
wollte einen Versuch machen mit dem
Elektrisieren. Gut. Ich bekam einen Zettel: ich sollte
um ein Uhr in der Salpêtrière sein. Ich war dort. Ich muß te lange
an verschiedenen
Baracken vorüber, durch mehrere Höfe gehen, in denen da und dort Leute
mit weißen
Hauben wie Sträflinge unter den leeren Bäumen standen. Endlich kam ich
in einen langen,
dunklen, gangartigen Raum, der auf der einen Seite vier Fenster aus
mattem, grünlichem Glase hatte,
eines vom anderen durch eine breite, schwarze Zwischenwand
getrennt. Davor lief eine Holzbank hin, an allem vorbei, un d auf dieser
Bank saßen sie, die mich kannten,
und warteten. Ja, sie waren alle da. Als ich mich an die
Dämmerung des Raumes gewöhnt
hatte, merkte ich, daß unter denen , welche Schulter an
Schulter in endloser Reihe da saßen,
auch einige andere Leute sein ko nnten, kleine Leute, Handwerker,
Bedienerinnen und Lastkutscher. Unten an der Schmalseite des Ganges auf
besonderen Stühlen hatten sich
zwei dicke Frauen ausgebreitet, die sich unterhielten, vermutlich
Conciergen. Ich sah nach der Uhr; es war fünf Minuten vor Eins. Nun
in fünf, sagen
wir in zehn Minuten, mußte ich drankommen; es war also nicht so schlimm.
Die Luft war
schlecht, schwer, voll Kleider und Atem. An einer gewissen Stelle schlug die starke,
steigernde Kühle
von Äther aus einer Türspalte. Ich begann auf und ab zu gehen.
Es kam mir in
den Sinn, daß man mich hierher gewiesen hatte, unter diese Leute, in diese
überfüllte,
allgemeine Sprechstunde. Es war sozusagen die erste öffentliche Bestätigung,
daß ich
zu den Fortgeworfenen gehörte; hatte der Arzt es mir anges ehen? Aber ich
hatte
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